22.05.2012

Die Bauernweisheiten des Lebens

Bauernweisheit Nummer 1: “Dann wollen wir, sagt der Bauer, wenn er muss”

Es ist so weit: unser erster eigenständiger Ackerbesuch steht an.

Per Newsletter erfahren wir, dass kleine fiese Vögel anfangen, die zarten Salatköpfchen, die mittlerweile auf unserem Acker schüchtern in die Sonne blicken, anzuknabbern. Netze müssen her – und wir zum Acker! Neben dem Netze spannen steht auch noch Unkraut jäten und ganz wichtig: gießen auf der ToDo-List. Mit Gummistiefeln, Sonnenbrillen und Netzen bewaffnet, finden wir uns also auf unserem Stück Land wieder. Es wird schnell klar: hier muss geackert werden.

Während unsere Mitackerer teils schon akkurate Umgrabeaktionen geleistet und High- Tech- Pflanzen Schutzhüllen angebracht haben, liegt Hirschhausen auf dem Trockenen. Schnell schleppen wir 100 Liter Wasser in Gießkannen an, jäten böse Unkrautpflanzen davon, spannen die Netze und lockern fachmännisch die Erde zwischen den bepflanzten Furchen (oder auch hin und wieder die bepflanzten Furchen zwischen der Erde).

Nach einer Stunde strahlt Hirschhausen in feuchtem, satten Glanz. Ein windschiefes Vogelnetz schützt unsere Salatköpfchen, 3 Tomatenpflanzen ranken an Tomatenranken, bunte Blumensamen liegen gebettet in frischer Erde und warten auf ihren großen Auftritt und wir sind uns sicher: wir haben alles richtig gemacht!

2 Kommentare

  1. herrpastlersagt:
    24. Mai 2012 um 08:53

    wo sind die links für die designer-gummistiefel? und die multifunktions-louis-vitton-gemüsekörbe? das fehlt! ;-D

  2. chanel-gummistiefelchensagt:
    24. Mai 2012 um 14:13

    haben wir doch glatt vergessen. schande. coming soon :)

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