13.05.2012

Möge die Feldarbeit beginnen

Heute war es endlich so weit: In unseren “last Minute” Gummistiefel aus dem Outdoor-Store fuhren wir voller Vorfreude raus aus Köln und rein ins Land. Echte Landeier würde vermutlich die Augen verdrehen und den Standort unseres Ackers eher als “Vorstadt” bezeichnen. Die Kölner Skyline ließ sich in der Ferne auch noch erahnen. Aber es gab einen Traktor, Luft mit geringerem Smog-Anteil und zu guter Letzt den Hof, an den unser Feld angrenzt. Land also!

Als wir ankamen, war die Eröffnungs-Veranstaltung in vollem Gange – schließlich waren wir die obligatorischen 5-Minuten zu spät. Doch das fiel kaum auf – bei der Menge an naturbegeisterten Acker-Mietern. Die Veranstalterin stand, bewaffnet mit einem kleinen Megafon, auf einem kleinen Hügel und erzählte uns vermutlich von Saatgut, Erdzusammensetzung und Erntezeiten. Mit Sicherheit können wir aber nichts davon wiedergeben – das Megafon hat keinen guten Job gemacht.

Dann endlich: wir durften unseren Acker, wir tauften ihn liebevoll „Hirschhausen“, begutachten, abstecken und einen kleinen Trampelpfad machen. Dabei wurde schnell klar, wie klug unsere Investition in Gummistiefel war: Der aufgeweichte Boden ging unverzüglich eine Symbiose mit unseren Sohlen ein! Nachdem wir unsere Aufgaben erfüllt hatten, war auch nicht mehr viel zu tun. Das meiste Saatgut gedeiht bereits glücklich, und das Wunschbeet, welches wir nach Belieben bepflanzen können, wird erst nächste Woche angegangen. Ab dann können wir uns die Hände so richtig schmutzig machen: Umgraben, Unkraut jäten, bewässern und dabei möglichst gut aussehen!

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