27.07.2012

Von roter Beete, Mangold und Rosinen

nun sind schon einige Acker- und Ernte-Wochen vergangen. Fleißig haben wir unser Unkraut gejätet, Spinat geerntet, Mangold gepflückt und Kartoffeln ausgegraben (und JA – auch wieder ein paar Radieschen für Unkraut gehalten…).

Der Duft, den die frische, feste Erde abgibt wenn man rote Beete, Salat und Mairübchen mit Herzblut zu Hause in der Spüle wäscht, der Geschmack von Salat & Co. und das Gefühl, dieses tolle Gemüse selbst gezogen und geerntet zu haben, bestätigt uns immer wieder darin, dass Hirschhausen eine gute Idee gewesen ist. (Gut, hin und wieder fluchen wir auch über erdige Küchenböden und Krabbeltiere, aber es ist ja nun mal N A T U R…)

Mittlerweile sind wir auch wahre Meister in der Unkrautologie geworden: 3 Unkrautsorten erkennen wir sofort und immer auf den ersten Blick: “Ahorn”, den “fiesen Ranker” und den “Fleckenteufel”. Dass der Ahorn eigentlich Stechapfel heißt und giftig ist wissen wir, aber unsere Namen gefallen uns einfach besser.

Aber nicht nur wir sind kreativ, was die Sorten des Gemüses und den Pflanzenarten auf dem Acker angeht. Neulich auf dem Nachbaracker war unsere Nachbar-Acker-Betreiberin mit ihren beiden Jungs unterwegs. Sie erklärte dies und das (:”schaut mal Bohnen, das dort sind Erbsen und da vorne wächst unsere Zucchini!”) begeistert freuten sich die Jungs über ihr neues Wissen und gingen auf die Entdeckungsreise. Plötzlich ein verzückter Schrei:

“Mama, guck mal, hier wächst eine Rosine!”

Das Leben auf dem Acker ist so schön!

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